D'Angelo, das ist so unpackbar laid back, dasses überhaupt schon nur mehr außerirdisch krank ist. Meine Ohren haben gerade extraordinär markerschütternde Höhepunkte, hervorgerufen durch definitiv unerklärliche akustisch-groovige Stimulation. Powered by Sennheiser. Bist-du-deppert, ist das geil! Das ist einfach nur mehr geil. Hyperbolischer Exzeß oder so. Unbeschreiblich. Sabber.
Tschuldigung.
Weitermachen!
(Wo wir schon beim Thema "Grooven wie die Hölle" sind...)








[Was die Hamburger, äh, Kühe, zu Drum & Bass-Sessions, Miles Davis und D'Angelo sagen (?), wenn der Tag auf den Steinhaufen, äh, Bergen, lang ist, und wie das da, wo ich her komme, mit den Seitlpfeifern und dem Fünfachteltakt so ist, erfahren Sie demnächst vielleicht (oder auch nicht) im zu folgenden Album. Eingedenk des eigentlich schon eingetretenen Montags (autsch) laß ich diese Dinge aber jetzt einmal halb unkommentiert einfach ganz ungeniert im Raum stehen und geh schlafen. Ohne Geläut von der Chefkuh. Schade eigentlich!]

Jetzt bin ich ja gespannt, was der Karl nomen est omen Fluch morgen am Standard da wieder hervorätzen wird, weil Pearl Jam, naja, das ist ja quasi nicht FM4-tauglich und somit ärgster Kommerz für rückständige und womöglich ganz und gar -gratlose Flanellhemdenträger ...
... aber offenbar habe ich so ein bißchen ein rückständiges Flanellhemdenträgergen in mir, und aus diesem Grund hat es mich heute auch in die Wiener Stadthalle verschlagen, Perlenmarmelade aufs trockene Brot schmieren.
Und was soll ich sagen?
Ich bin ja eigentlich mehr so die Soul-Groove-Sau, aber Pearl Jam, das ist ein bißchen so eine alte Liebe. Für eine stabile Beziehung hat's nie gereicht, ein paar CDs von denen stehen dennoch in meinem Regal, und verdammt, ich mag die sehr, sehr gern, noch immer und immer wieder. Es ist den - wenn man's recht bedenkt, auch nimmer ganz jungen - Herren nicht zu verdenken, daß sie mit ihrer Mucke viel, viel Geld verdienen, weil das ganz einfach Substanz hat, und that's it, Kommerzhasser-Koarl.
Pearl Jam, das ist ziemlich widerspenstiges Zeug, einmal die schweißende Rockpartie, zu der man Mister HotPantsRoadClub Andie Gabauer im pinken T-Shirt nummernlang nimmermüd enthusiastisch hüpfen und singen sehen kann wie einen personifizierten Gummiball, dann wieder so was Seltsames, Leises wie "Elderly Woman behind the counter in a small town", kleine, große verschrobene Nummern mit allem, was man in der Popmusik eigentlich nicht darf, wenn man erfolgreich sein will, wilde Akkord- und Rhythmenwechsel und das ganze, und über allem das unvergleichlich krächzig-vibratolastige Organ von Herrn Vedder.
Außerdem von Belang: die Support-Band, eine so mutige wie unerwartete Entscheidung, weil nämlich was ganz und gar Avantgardistisches namens Tarantula a.d., drei kauzige Jungs, die mit ihrer morbiden Grandezza irgendwo zwischen Klassik und... äh... Lärm? Rock? Industrial? Punk? besser in einen kleinen Club passen würden und es dennoch schaffen, einen fliegenden Instrumentalteppich zu weben, auf dem man gern länger bleiben würde. Wunderschön!
Alles in allem also ein in der Tat gelungener Abend für kleine, fremdgehende Soulsäuinnen. Oh yes!
[Edit, der Ordnung halber] Der (diesmal etwas uninspirierte) Verriß kam nicht vom Fluch, sondern vom Schachinger.
Ich weiß ja auch nicht...
Also heute ist einer dieser Tage, kennt ihr die, an denen ich eigentlich aus dem Staunen nimmer herauskomme, weil mir Leute, von denen ich das nie und nimmer erwartet hätte, unabhängig voneinander lauter liebe Sachen sagen/schreiben, und dann ist das so, daß ich es ja überhaupt nicht pack.
Jetzt werd ich erst einmal ein paar sehr liebe und wichtige Mails beantworten, also wenn wer schon ungeduldig mit den Fingern auf die Tischkante trommelnd auf meine Antwort wartet: die kommt in Bälde!
1 x Canon EOS-1D Mark II
1 x Canon EF 100-400mm 4.5-5.6 L IS USM
1 x Monopod
1 x Canon 100mm 1:2.8 Macro USM
1 x Canon Extender EF 1.4x II
1 x Macro Twin Lite MT-24EX
1 x Canon 58mm Close-Up Lens 250D
temporär getauscht gegen
1 x Canon EOS 300D als Backup-Reisebegleitung [nach xxx - zensuriert] und
Blumen bissl gießen.
Brad Wurst, du bist einer der besten guten Freunde, die's auf dieser Welt gibt!
Solltest du irgendwann einmal eine Niere brauchen, oder einen Liter Herzblut: Anruf genügt... (flieg ich ans Ende der Stadt, ans Ende der Welt und über den Rand)
Denk dir ein großes Tier
Denk es dir noch schlimmer...
(...)
Kannst du mein Monster halten
Kannst du mein Monster halten
Kannst du mein Monster halten
Kannst du? Kannst du?
Ich geh jetzt mit demMonster™ spielen... :-D
Soul-Funk-Groove-Säue in Wien, aufgepaßt: die Band mit den schönsten Frisuren und der besten Sängerin des Universums beglückt uns am 22. September im Orpheum! Am besten schon einmal prophylaktisch Mutterns Seventies-Kleidersammlung auf Brauchbares durchforsten, Karte reservieren und vorfreuen. :)
[Kartenreservierungen unter 01/481 17 17 (von 18:00-21:00) oder unter www.orpheum.at]
Ein schöner Weg zum letzten Bus dieser Nacht ist, wenn der beste Freund und Schlagzeuger der Welt die Human Beatbox gibt und man selbst dazu rappt, alle zwei ganz schamhaft und zart zuerst und sehr überzeugt am End'. Hähä. Yeah!
Auch ich habe mich somit vertrauensvoll in die Hände des Meisters begeben und werde demnächst einer kleinen Zombiefizierung unterzogen.
WHEN THERE IST NO ROOM LEFT IN HELL
BLOGGERS WILL WALK THE EARTH
René zombiefies the Blogosphere. Ich werde euch auf dem laufenden halten! (Und jetzt gehe ich erst einmal ein paar Gräber schänden mit meiner Fledermaus Gassi.)

[schaurig genug: dieJulia vor der Zombiefizierung]
[Blut geleckt (öh...) habe ich im übrigen bei Meister Burns und seiner "Voll Evil Foto Competition", wo ich klarerweise mitgemacht habe, und zwar mit einem Bildchen, das einst einer meiner Lieblingsleser von mir angefertigt hat.]
" 'Schreib', sagte er."
...