das eichhörnchen pupst und hebt dabei ab. es konnte nicht ahnen, daß sprengladungen explosionen verursachen können. hätte es bloß die handgranate nicht für eine nuß gehalten. biologisch völlig demoliert. das gehirn kreist um die anthropozentrische deutung der sterne, welches weiß ich allerdings nicht. es gibt zu viele gehirne und zu viele unbrauchbare. wissenschaftlich gesehen ist das leben eh nur reine zeitverschwendung, die man praktisch meiden sollte. die metaphysische entität vermengt mit vielfacher intelligenzminderung erzeugt produkte die minderwertig sind, eine kontrolle muß her. es gibt keine gesellschaft, es gibt kein "inklusives, exlusives und duales wir", es herrscht bloß einbildung.
es rappelt in meinem gehirn, es rappelt stark. fast höre ich es knattern. die verbindungselemente lösen sich, die natürlich angeborene kreativität verwandelt sich in einen ethanolgetränkten lappen, die mundschleimhaut klebt am gaumen. ein zeitreisender sagte mal zu mir "der tunnelblick ist schwer zu ertragen", ich entgegnete "cytochrom" und verschwand im nichts. ein faktotum mentaler verwirrtheit vermengt mit katatonie versetzt berge aus luft, einbildungen übernehmen die oberhand. kurz begegne ich einem werwolf, der nach dem weg fragt, ich schicke ihn zum teufel. kann mich nicht um alle belange jeglicher kreaturen kümmern, mein terminplaner ist voll. mit leeren seiten. verdammt.
als die lichter ausgehen, gehe ich auf reisen, begegne extraterrestrischen wildschweinen, spreche kurz mit chinaski über buchhaltung und semmele m. jackson eins in die konstruierte fresse. beim erwachen schütte ich einen ganzen see wasser in mich. es war definitiv ein bernsteinfarbener bushmills zu viel.
was ich ihnen damit sagen will? nichts. ich hatte bloß das verlangen danach, meinen mentalen müll hier abzulagern, solange die werteste frische luft schnappen ist...
einen schönen tag noch,
derAd
An einem dieser Tage überkam Thaddäus Grampelhuber das so plötzliche wie unerwartete Bedürfnis, sein altes Leben einfach so über den Haufen zu werfen und einmal etwas richtig Abenteuerliches zu tun. Etwas wahnwitzig Wildes! Zitternd vor Aufregung machte er sich an der jahrelang furchtsam ganz unten im Kleiderschrank gehorteten originalverpackten Ware zu schaffen (ein Geschenk von Muttern), stülpte sich, triumphierend in seinem Wagemut und durchdrungen von neuer Lebensenergie, die anthrazitfarbenen anstatt der gewohnten schiefergrauen Socken über die nackten Füße und fühlte sich in diesem Moment ein ganz kleines bißchen wie Superman.
Ich krieg, was ich will, weil ich wieg, was ich grill.
Hähä.
Der Herr G, der neuerdings ab und an einen seiner wunderbaren Texte in meine zarten Handerln legt und die Schachtel mit Beistrichen auf meinem Schreibtisch doch recht praktisch findet, hat nun vorgeschlagen, mir einen Figaro zu schenken, wenn ich ihm, was die Regeln der Beistrichsetzung betrifft, Nachhilfe gebe. Nachdem er - aus welchen Gründen auch immer - Erkundigungen über meinen friseurtechnischen Status eingeholt und ich ihm gestanden hatte, daß er sich dieJulia dahingehend bittschön so ähnlich wie Cousin Itt vorzustellen hätte, nannte er mich Naturpudel, Der Herr G.
Was mich auf den Gedanken bringt, daß ich mit einem Figaro weit weniger anzufangen wüßte als beispielsweise mit einem Muserich. Da benz ich jetzt eigentlich eh schon wieder ganz schön lang herum deswegen, und für normal bin ich es als verzogenes Einzelkind schon gewöhnt, daß ich krieg, was ich will.
Vielleicht sollt ich ihm den Deal Beistrichsetzungsezzes gegen Muserich mit Naturpudelaffinität anbieten, dem Herrn G.? ;-)

... abstrakt, zwo-drei-vier!
[Vergrößerungsspiegel geringblitzdingst. Krank, aber halt auch irgendwie ich. Tja.]

Aus der Nähe betrachtet bekommen diese knuffigen Blümchen dann doch einen irgendwie ganz ungewohnten Beigeschmack: Sind das etwa klitzekleine Reißzähnchen am Rand eines abgrundtiefen Schlundes?
[more to follow | soon...]
Irgendwo in den tiefsten Tiefen meiner selbst... ach, wurscht.
Wenn ich heute noch ein einziges Mal "Learning Management System" lese, drehe ich jedenfalls vollständig durch und spiele dann - verläßlich! - sämtliche Stückln einer völlig geisteskranken oder zumindest rechtschaffen durchgeknallten Person.
Horch, Horch,
Der Energiezähler kichert,
Ob ich auch hoch genug abgesichert.
Nur nicht dran denken.
Ich muß die Leistung erhöhen, die Spannung senken.
Ansonsten brenne ich durch: P = I mal U.
Und raus bist du.
[und wer errät, daß letztere Zeilen ein Auszug aus Steffen Menschings "Vor dem Sicherungskasten" sind, gewinnt eine rosa Waschma... ach, wurscht.]
Wenn einer Arzt in Prein an der Rax is'
Verdient er Millionen - rein an der Praxis.
Sonntag, früher Abend.
dieJulia lektoriert wieder einmal eine Diplomarbeit und beschließt nach zwei Dritteln, einen Apfel und drei Karotten zu essen. Der unerwartete Vitaminschock zeigt unmittelbar seine dramatischen Auswirkungen:
[Obst macht lustig!]
[und ein bißchen wucki auch.]
[Obst macht auch kreativ! Und Dezenz ist übrigens Schwäche.]
[... hier die Früchtchen noch einmal durch die Speziallinse (von Ikea).]
*hüstel*
Ein Mailverkehr, der heute tatsächlich so stattgefunden hat.
Bratwurst (10:11h): Du, Profil.tante, schönen Dienstag... (BTW: Oide *gggg*)
dieJulia (10:48h): Wos haaßt do Oide? Oida!
Bratwurst (10:52h): Na du bist 30, ich nicht.
dieJulia (10:56h): Ich bin 31 geworden, nicht 30. das Mordstrara war vorig's Jahr.
Bratwurst (11:08h): Lesen kann ich. Sprich Blog. Ich unaufmerksam, wie *plonk* *autsch*...
dieJulia (11:31h): machtjanix, kenndichja.
Bratwurst (17:06h): (leere Mail mit dem Betreff) eierspeisendankeschönistgutgeworden (Anm.: die mußte ich aus dem Spam-Ordner holen)
dieJulia (18:25h): äh...? Hast du Fieber?
Bratwurst (18:43h): Nein, die Eierspeise nachmittäglicher Weise wurde gut nach deiner Anleitung.
Bratwurst (18:43h): Nicht fotografirre!
dieJulia (20:28h): Du, sachma, Bratwurst? Wieso um alles in der Welt wünschst du mir eigentlich am Freitag einen schönen Dienstag? Und weshalb komme ich da erst Stunden später dahinter?
Sind wir alle völlig durchgeknallt?
Ist da was im Wasser?
*kopfkratz*
Bratwurst (20:30h): Eigen, das stimmt.
[Diagnose: Fotograf doch irre. Lektorin auch. Notiz an mich: Wasserprobe nehmen.]