Alles, was in und rund um Wien wohnt, aufgepaßt: im Rahmen von Kontraste 06 findet heute (Sa., 14. Oktober 2006) im Klangraum Krems Minoritenkirche die Premiere von Return to the Planet of People statt.












Mehr Information: Cornelia Pesendorfer bzw. Takon Orchester ... Fotoalbum kommt bald auf diesem Programm. :)
und ja, ein Hund spielt auch mit. Freiwillig.
und dieJulia sagt: äußerst sehens- und hörenswert!
...(von vornherein klarerweise) verifiziert, daß Hooverphonic live noch um wirklich sehr viel einiges geiler sind als auf CD (und danke noch einmal für die definitiv echt unverhoffte Freikarte, Alex S.!).

... und daß Muse in der Tat bisweilen ganz unverschämt so klingen, wie Queen heute klingen würde - das hören wir auch grad. Danke, Herr Sushi!. Also ich horche und staune da grad ganze Äste.
Hier ist gerade ein Serverumzug in schon fast unheimlicher Perfektion über die Bühne gegangen, dazu aber demnächst mehr. Viel mehr! :-)
Eure letzten Kommentare (rattus, engraver, Ad) hab ich als "Sammelkommentar" unter eigenem Namen noch einmal gepostet, siehe unten.
Wo bleiben eigentlich die Anti-Mac-Stimmen?
[Edit: Plus: sauklein. sauleise. sauschnell. Empfehlung von Brad Wurst. Minus: schon bissl gewagter Preis für das bisserl Mac. Speicherplatz 60/80 GB: Haha, zieht viele, viele weitere externe Festplatteninvestitionen nach sich. Also. Jetzt legt schon mal los, ihr Auskenner! Alles, was ich will, ist ein flinkes, verläßliches Teil, auf dem ich Fotos bearbeiten kann. Und zwar ohne mir jedesmal einen Kaffee zu kochen, wenn der RAW-Converter gerade am Werken ist. Soviel Kaffee ist nicht einmal für mich gesund.]
da-da-da-da, da-da-da-da
da-da-da-da, da-da-da-da
da-da-da-da, da-da-da-da
da-da-da-da, da-da-da-da
di-di-diiiii
di-di-diiiii
di-di-diiiii
da-dap
Wer's nicht erkannt hat: Mission Impossible, gesummt.
Ich war da nämlich, nebst Schnuckel, gestern bei einem Konzert.
Die Order lautete: "Respektabstand zum Bandleader: bitte mindestens mehr als 2, besser 3, am besten mehr als 4 Meter. Und nicht blitzen. Nicht blitzen, hörst du??"
Öh. Okay. Klar.
Der Club war selbstredend finster wie ein Arsc eine sehr dunkle Höhle bei Nacht. Geh ich mit dem Schnuckel nimmer hin, oh nein! Also dann halt verzweifelt aus der weiten, pixeligen Ferne draufhalten und beim Photoshoppen volles s/w-Notprogramm. Aber: die Musik war sehr, sehr geil. Möchte ich festgehalten wissen (auch wenn ich mir mit dem Festhalten auf Foto mehr als schwer getan habe. Nämlich sauschwer!).




[Album: klick!]
... Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
ein okayes Gehalt.
einen Computer, mit dem man RAWs in der Zeit bearbeiten kann.
einen Kerl.
ein Haustier (oder zwei).
einen eigenen Garten.
... Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
einen verspannten Nacken.
Panik vorm Zahnarzt.
ein "Wienerin"-Abo aus dem Jahre Schnee. (Notiz an mich: endlich abbestellen, diesen selten dämlichen Tussen-Topfen!)
keine Lust auf Ausdauersport.
einen verstaubten Altglasbestand in meiner Wohnung.
... Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
Sportwagen.
Fernseher.
Lust auf Süßes.
Pollenallergie.
Lust am Kauf von Textilien, Schuhen und Schmuck.
[geworfen haben derKristof und der Herr d.e-script.iv, weitergeworfen wird, wie üblich, nicht.]




['tschuldigung.]
Ich mag ja so absichtlich fronsösische Filme mit gutaussehenden Darstellern, die man auf extra blaß-verhuscht getrimmt und für viel Geld so analog wie nur möglich mit wackeliger Handkamera bei härtestem Tageslicht abgefilmt hat, damit es bloß nicht nach professionellem Mainstream aussieht, sondern nach Kunscht, nicht. Ganz schlimm wird es, wenn Hauptdarsteller, egal ob Männlein oder Weiblein, eine peruanische Mütze in warmen Rottönen zum schäbigen Anzug in verblaßtem Violett aus Opas Mottenkiste tragen und möglichst verloren und mager aus der Wäsche schauen, weil das die ich-bin-ja-so-anders Indie-Polizei in ihre so ungemein selbstgefällige Art von schläfrig-milder Hochstimmung versetzt, bei der ihr die Hornbrille (wahlweise randlos) zart anläuft und der Britpop-Haarschnitt (bei Indie-Mädchen: der superkurze Pony zur kunstvoll zerzausten Fransenfrisur) sich vor lauter Bestätigung besonders apart ringelt.
Aber!
Ich Mainstream-Sau mag Michel Gondry. Wenn Michel Gondry einen solchen Film dreht, verzeihe ich ihm alle in ihrer Billigkeit nachgerade schon unerträglichen Klischees, die mir in Wahrheit so peinlich sind wie Fußpilz oder Zungenbelag. Gondry trägt, ganz im Gegensatz zu all den jedem schrägen Trend nachlaufenden und extra-hippen Dumpfbacken, die nix auf die Reihe kriegen und jede kulturelle Äußerung nur solange gut finden, bis eine gewisse Anzahl von Menschen sich dafür begeistert, einen nachgerade großartigen Grundwahnsinn in sich, der sich in einfach nur als magisch beschreibbaren Bildern manifestiert. Die Handlung? The Science of Sleep, Gondrys aktueller Streich, spielt sich irgendwo in Paris ab. Der reichlich verhuschte Protagonist Stéphane, der nach dem Tod seines Vaters von Mexiko in die französische Hauptstadt kommt, wo er auf Betreiben seiner Mutter als ungemein kreative Seele einen total schnöden Job in einer total schnöden Firma übernimmt, die billige Kalender herstellt, hat massive Probleme, Traum und Realität auseinanderzuhalten und verliebt sich in seine ebenfalls reichlich verhuschte Nachbarin Stéphanie. Und weil beide so verhuscht sind (er aber noch viel mehr als sie), kann das natürlich nicht gutgehen. Soviel dazu.
Der Charme dieses denkbar simplen Plots ergibt sich - wer die Videos von Gondry kennt, weiß, was ich meine - auf der optischen Ebene. Es ist ja, so grundsätzlich, alles sehr schwierig, aber wenn das Hirn von Gondry spazieren geht, kommt dabei ein extrem lustiger, extrem sehenswerter und extrem verschrobener Film heraus, den man sich in seiner großartigen Skurillität vor allem anschauen sollte, wenn man in seinem Herzhirn ein kleines, begeisterungsfähiges Kind sitzen hat, das nach herzigen Stofftieren in tränentreibend desolatem Zustand, Meeren (oder Müttern) aus Cellophan und abgenudeldten Plüschohren greint.
höchst subjektiver dieJulia-Faszinations-Faktor: sehr sehenswert!